Tracht im Widerstand

Das Schätzchen steht für Offenheit. Für ein faires Miteinander. Dafür, dass die Würde jedes Menschen immer und zu jeder Zeit geachtet wird. Wir glauben an die Freiheit eines selbstbestimmten Lebens. Wir handeln im Sinne unseres humanistischen Weltbildes. Und wir übernehmen Verantwortung für unser freies Denken. Dafür stehen wir heute ein und setzen ein Zeichen. 

Unseren Willen lassen wir uns nicht nehmen, deshalb gehen 50 % unserer Onlineerlöse an Attac

Tracht steht wieder hoch im Kurs. Besonders bei jenen, die sich eine unmenschliche Zeit zurück wünschen. Die nicht verstehen, dass Gemeinschaft erst durch das Akzeptieren der Unterschiede entsteht. Uniformität wollen sie. Und sie meinen, mit der Tracht eine Uniform gefunden zu haben, die ihre Gesinnung codiert. Doch das tut sie nicht.

 

Die Tracht gehört sich selbst. Sie ist Teil der Geschichte, die uns ins 21. Jh. geführt hat. Ein Anlass zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Und ihrem Wirken. Wie stark Tracht wirkt, zeigt unser aller Haltung ihr gegenüber. Sie zu tragen ist nicht Ausdruck einer Ideologie, solange wir sie nicht damit in Verbindung bringen. Kein Dirndl verlangt nach „Blut und Ehre“, solange wir es nicht jenen überlassen, die sich danach sehen. Darum holen wir es uns zurück. Mit Humor und Leichtigkeit. Wir führen sie in den Widerstand. Und weisen ihr unsere Bedeutungen zu: Freiheit, Gleichwertigkeit und eine gehörige Portion „Mitschwesterlichkeit“ (in tiefer Verbeugung vor Pussy Riot und Femen, RESPEKT)

Die Dirndl-Aktivistin Julianna Fehlinger von Attac hat gezeigt, wie es geht:

Fotocredits (c) Attac

„Mit Humor erreicht man mehr Leute als mit Dagegen-Parolen“, wird Juliana Fehlinger im Mosaik-Interview zitiert. Ihre Protestaktion gegen den 12 Stunden Tag am Kanzlerwandertag ging diesen Sommer durch die Medien. „Alpenfemen“ stand beispielsweise im Kurier. Und damit hat sie uns erreicht. Das Schätzchen.

 

Wir wollen mit jenen sein, die unser Weltbild teilen und mit kreativen und pazifistischen Mittel für eine bessere Welt kämpfen. Attac genau darin zu unterstützen, ist unser Beitrag, den wir gerne leisten. Deshalb gehen 50 % der Onlineerlöse zu „Tracht im Widerstand“ an diese internationale Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Attac fordert ein gutes Leben für alle, heute und in Zukunft. Attac ist parteiunabhängig und informiert über wirtschaftspolitische Zusammenhänge. Man entwickelt politische Forderungen, vernetzt sich mit sozialen Bewegungen auf der ganzen Welt und fördert Alternativen auf lokaler Ebene. All das finden wir gut, wichtig und unterstützenswert.

 

Wir ziehen mit der Tracht in den Widerstand. Für eine bessere Welt wollen wir gemeinsam Stellung beziehen. Vielleicht in Tracht. Und danke, dass du jene unterstützt, die es für dich, für uns, für unsere gemeinsamen Ideale tun.

 

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